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3. April 2020

Die Alben von friends of green sonic verlassen die hauseigene Musikproduktion mindestens in CD-Qualität (44,1 kHz/16 Bit). Für Veröffentlichungen auf Onlineportalen gibt das Full-Service-Label nun unter dem Namen „Funding Edition“ dennoch grünes Licht auch für datenreduzierte Formate.

Die Hintergründe für diesen Schritt sind vielschichtig. Das Ziel jedoch ist so glasklar wie die Klangqualität, für die das Unternehmen steht: Die gesamten Einnahmen der „Funding Edition“ werden eingesetzt, um die Wirkung von Klangqualität auf den Menschen zu erforschen.

Stephan Schmidt, Inhaber des Unternehmens, beschreibt die aktuelle Situation: „Wir erzielen mit unserer Technik eine immens hohe Klangqualität. Natürlich wünschen wir uns, dass die so auch beim Hörer ankommt. Datenreduzierte Formate, wie sie auf den bekannten Portalen gängig sind, können diesen hörbaren Mehrwert nicht transportieren. Die CD erfüllt die Mindestqualität, die unserem Technikniveau gerecht wird, weshalb wir den Hörern CDs weiterhin als elektronische Version zur Verfügung stellen möchten. Das gestaltet sich aber immer schwieriger. Der Markt ist stark verflochten, häufig haben Anbieter kombinierte Pakete aus CD-Qualität und datenreduzierten Formaten im Programm. Die Folge: Es erscheinen doch klanglich minderwertige Releases unserer Aufnahmen.“

Initiative „Funding Edition”
Nun geht das Unternehmen einen unkonventionellen Schritt und stellt sich damit der Tatsache, dass akustisch unzulängliche Veröffentlichungen sich nicht komplett vermeiden lassen: Die Alben von friends of green sonic finden sich ab sofort als „Funding Edition“ auf Onlineportalen – in gewohnt hoher CD-Qualität und, falls nicht vermeidbar, eben auch in datenreduzierten Formaten. Schmidt erläutert: “Wir können unsere Produktionen als Download oder Streaming in CD-Qualität nur veröffentlichen, wenn wir datenreduzierte Releases in Kauf nehmen.“

Die Einnahmen aus der „Funding Edition“ fließen komplett in die Forschung. Damit macht der Klangspezialist aus der Not eine Tugend. „Uns war wichtig, dass wir aus dem unbefriedigenden Umstand eine gesamtgesellschaftlich spannende Perspektive entwickeln. Mit der Initiative möchten wir dazu beitragen, neue Erkenntnisse über die Wirkung unterschiedlicher Audioqualitäten auf den Menschen zu gewinnen“, präzisiert Schmidt die Beweggründe. „Projekte mit wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen sind bereits geplant. Alle Aktivitäten und Ergebnisse werden wir auf unserer Website veröffentlichen.“

Erste Alben der „Funding Edition“ sind bei qobuz und Tidal verfügbar. Stephan Schmidt abschließend: „Lassen Sie uns über unsere Initiative ins Gespräch kommen! Wir freuen uns auf Ihre E-Mail!“

Funding Edition – Fragen, Kritik und Anregungen:
funding-edition@green-sonic.com

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